Kennen Sie das noch? Damals als man in ein Reisebüro ging, um ein Hotel für den kommenden Urlaub zu buchen. Oder als man beim Tourismusverband angefragt hat, um Informationen über die Hotels der gewünschten Region zu bekommen. Wenn ja, können Sie mit Sicherheit erkennen, wie stark sich Buchungen dieser Branche verändert haben. Wenn Sie das jedoch nicht mehr kennen, sind Sie vermutlich direkt in das Zeitalter der Online-Buchungsportale wie trivago oder booking.com mit deren Vermittlungsprovisionen geboren worden.

Welchen Nutzen bringen Online-Buchungsportale für Reisende bzw. für Hotels & Co.?

Dem Endkunden werden dort sämtliche auf der Plattform eingetragenen Hotels inklusive Bewertungen und Eindrücken von Kunden in übersichtlicher Art und Weise angezeigt. Außerdem werden Unterkünfte oft günstiger als bei den Hotels direkt angeboten. Gasthöfe, Hotels und anderen Unterkünften profitieren durch eine größere Reichweite, die gleichzeitig jedoch auch einen stärkeren Konkurrenzkampf hervorruft. Durch die Bewertungsmöglichkeit können sich Hotels & Co. jedoch von anderen abheben.

Gibt es auch Nachteile dieser Online-Reisebüros?

Ja, die gibt es definitiv. Die Vermittlung von Zimmern und Verpflegung ist natürlich nicht kostenfrei. Buchungsportale wie trivago oder booking.com verlangen für jede Buchung Provisionen und diese in nicht unbeträchtlicher Höhe. Zwischen 11% und 15%* sollen die Provisionen von Online-Buchungsplattformen im Durchschnitt liegen. Hinzu kommt außerdem, dass durch den ständigen Vergleich mit anderen Hotels und dem regelmäßigen Durchforsten des Internets auf der Suche nach den besten Konditionen, die Preise weiter drastisch gedrückt werden. Das bedeutet, dass man als Hotelier bzw. Anbieter einer Unterkunft bei einer Online-Buchung über trivago & Co. gezwungen ist, den niedrigst-möglichen Zimmerpreis anzubieten und zusätzlich noch Provision zu zahlen. Zieht man dann noch die Kosten ab, welche beim Aufenthalt entstehen, lässt sich leicht erkennen, dass dadurch in vielen Fällen nicht viel Gewinn überbleibt. Für einige Unterkünfte bedeutet das mittel- bis langfristig den Ruin, was schlussendlich auch nicht im Sinne der Endkonsumenten ist.

Wie kann dieser Preistreiberei der Online-Buchungsportale entgegengewirkt werden?

Direktbuchungen sind die Lösung. Holen Sie Ihre zukünftigen Gäste von trivago oder booking.com ab und bringen Sie sie direkt auf Ihre Website. Optimieren Sie gezielt Ihrer Website, um bei Suchmaschinen (SEO) ein gutes Ranking zu erhalten und möglichst weit oben in den Ergebnissen angezeigt zu werden. Nutzen Sie Tools, wie etwa Suite77, die Besucher von Online-Buchungsportalen direkt zu Ihnen auf die Website bringen. Mit guter Arbeit und dem richtigen Werkzeug ist es möglich der Preistreiberei von booking.com und Co. ein Ende zu setzen.

*Quelle: https://derstandard.at/2000040674959/Bookingcom-weist-Kritik-an-zu-hohen-Provisionen-zurueck (abgerufen am 13.8.2018)